Archiv für August 2011

apport-retrace made useful

The tool to reprocess an Apport crash report to produce a symbolic stack trace, apport-retrace, has been pretty hard to use on a developer system so far: It either installed the packages from the crash report, plus its debug symbol packages (“ddebs”) into the running system (which frequently caused problems like broken dependencies), or it required setting up a chroot and using apport-chroot with fakechroot and fakeroot.

I’m happy to announce that with Apport 1.22, which landed in Oneiric yesterday, this has now become much easier: In the default mode it just calls gdb on the report’s coredump, i. e. expects that all the necessary packages are already installed and will complain about the missing ones. But with the new --sandbox/-Smode, it will just create a temporary directory, download and unpack packages there, and run gdb with some magic options to consider that directory a “virtual root”. These options haven’t been available back when this stuff was written the first time, which is why it used to be so complicated with fakechroots, etc. Now this does not need any root privileges, chroot() calls, etc.

As it only downloads and installs the bare minimum, and does not involve any of the dpkg/apt overhead (maintainer scripts, etc.), it has also become quite a lot faster. That’s how the apport retracers were able to dig through a backlog of about a thousand bugs in just a couple of hours.

So now, if you locally want to retrace or investigate a crash, you can do

   $ apport-retrace -s -S system /var/crash/_usr_bin_gedit.1000.crash

to get the stack traces on stdout, or

   $ apport-retrace -g -S system /var/crash/_usr_bin_gedit.1000.crash

to be put into a gdb session.

If you do this regularly, it’s highly recommended to use a permanent cache dir, where apt can store its indexes and downloaded packages: Use -C ~/.cache/apport-retrace for this (or the long version --cache).

You can also use this to reprocess crashes for a different release than the one you are currently running, by creating a config directory with an appropriate apt sources.list.

The manpage has all the details. (Note that at the time of this writing, manpages.ubuntu.com still has the old version — use the local one instead.)

Enjoy, and let me know how this works for you!

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Radurlaub 2011: Entlang des Inn

Wir sind wieder da, und diesmal sogar völlig ohne menschliche oder radtechnische Schäden! Im letzten Jahr ging unsere Radtour an der Donau entlang von Passau nach Wien, was eher gemütlich war. Diesmal hat es uns an den Inn verschlagen, wo wir die Kultur vom letzten Jahr eingetauscht haben gegen das Hochkeuchen und Runterrasen eines alpin geprägten Berg-Wegprofils.

Das war unsere erste Radtour mit “richtigen” Bergen, wo man auch schon mal 200 Höhenmeter in der Stunde hoch und wieder runter schafft. Mit unseren Tourenrädern und viel Gepäck (Zeltausruestung) mussten wir auch stellenweise schieben, aber so oder so fand ich es eine gute sportliche Herausforderung. Und der fantastische Blick ins Tal mit den Bergen drumherum entschädigt auf jeden Fall für die Mühe!

Der Inn fliesst aus dem Lej da San Murezzan

Blick hinauf nach Guarda

Blick hinauf nach Guarda

Der alpine Teil startete in St. Moritz in der Schweiz, wo der Inn aus dem See “Lej da San Murezzan” quasi entspringt (die eigentliche Quelle ist noch höher in Majola, aber da mit dem Zug/Bus hinzukommen war dann zu anstrengend). Der Inn führte uns dann über Zernez, Scuol, Pfunds (dann schon in Österreich), Landeck, Imst, Innsbruck zunächst bis Kufstein.

Dort, an der österreich-deutschen Grenze, hörten dann auch die Alpen fast schlagartig auf, und von da an ging es dann eher gemächlich fast ohne größere Steigungen weiter über Rosenheim, Altötting, Braunau, und Bad Füssing bis nach Passau, wo der Inn dann in die Donau fließt. Wir sind bis zum “bitteren Ende” gefahren zum Dreiflüsse-Eck:

Inn-Brücke in Passau

Dreiflüsse-Eck in Passau

Zwischendurch gab es auch noch ein paar Höhepunkte:

In Imst sind wir mit dem “Alpine Coaster” 3,5 km den Berg heruntergedonnert, eine Art Sommerrodelbahn im Achterbahnformat. Den wollten wir ja schon vor ein paar Wochen bei unserer Klettersteig-Tour ausprobieren, aber leider brauchte der Auf- und Abstieg viel mehr Zeit als geplant, so dass Bergbahn und Coaster schon geschlossen hatten. Auch diesmal taten Wetter und nicht fahrende Busse ihr möglichstes, uns davon abzuhalten, aber diesmal haben wir gewonnen! Hat sich auch wirklich gelohnt.

Kristall-Modell des Lenin-Mausoleums

In Wattens haben wir uns die Glitzerwelt der Swarovski-Kristallwelten angeschaut. Es war im großen und ganzen eher eine Kunst-Ausstellung, ich hatte etwas anderes erwartet, aber der riesige Kristall-Dom (kuriose Akustik da drin!) und die Kristallmodelle berühmter Gebäude waren schon faszinierend.

Auf dem Weg gab es auch noch viele andere Eindrücke, wie das sehr schöne Dorf Neubeuren, das Geburtshaus von Papst Benedikt in Marktl oder das Vogelschutzgebiet Europareservat unterer Inn. Aber die meiste Zeit haben wir dann doch mit Radeln, und nachmittags mit faulenzen und lesen verbracht, so dass es ein wirklich entspannender Urlaub wurde.

Alle Fotos der Tour

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