\documentclass[DIV12,halfparskip]{scrartcl}
\usepackage{ngerman, float}

%
% Augment PDF output with bookmarks and document infos
%
\ifx\pdfoutput\undefined\else
\usepackage[pdftex,
    bookmarks,
    bookmarksnumbered,
    colorlinks,
    linkcolor=blue,
    pdfstartview=FitH]{hyperref}

\hypersetup{
    pdfauthor = {Martin Pitt},
    pdftitle = {Die ersten Schritte mit LaTeX},
    pdfkeywords = {LaTeX Tutorial Einstieg Konzepte}
}
\fi

\begin{document}

\title{Die ersten Schritte mit \LaTeX}
\author{Martin Pitt\\ \texttt{martin@piware.de}}
\maketitle

\begin{abstract}
  Dieses Dokument ist eine Einf"uhrung in das Textsatzsystem \LaTeX.
  Es beschreibt die Syntax und die grundlegenden Konzepte, jedoch
  keine fortgeschrittenen Aspekte wie mathematische Formeln, Grafiken,
  Diagramme, etc. Es setzt keinerlei Vorkenntnisse "uber \LaTeX\ selbst
  voraus. Es erkl"art jedoch nicht die externen Aktivit"aten
  (Erstellung des Quelltextes, Setzen, Anzeigen und Drucken des
  Dokumentes),
\end{abstract}

\tableofcontents

\newpage
\section{Syntax eines \LaTeX-Dokuments}
\subsection{Abs"atze}

\begin{itemize}
\item Ein \textbf{Absatz} ist eine Gruppe zusammenh"angender Zeilen
\item mehrere Leerzeichen werden als ein Leerzeichen behandelt
\item ein oder mehrere Leerzeilen (oder der Befehl \verb!\par!)
  fungieren als Absatz-Trenner.
\item \LaTeX\ formatiert Abs"atze automatisch, das Zeilenlayout im
  Quelldokument ist irrelevant
\item Mit \verb!\\! kann ein Zeilenumbruch erzwungen werden. Dies
  sollte aber in Flie"stext keinesfalls und auch sonst sparsam
  verwendet werden!
\end{itemize}

\subsection{Kommentare}

Das Prozentzeichen (,\verb!%!`) leitet den Beginn eines Kommentares
ein. Kommentare reichen von diesem Prozentzeichen bis zum Ende der
Zeile und werden von \LaTeX\ vollst"andig ignoriert. Die k"onnen
deshalb Anmerkungen des Autors und "ahnliche Dinge enthalten.

\subsection{Befehle}

Alle Befehle beginnen mit einem ,\verb!\!` ("`Backslash"'). Es gibt
folgende Befehlstypen:

\begin{itemize}
\item Parameterlose Befehle: z. B. \verb!\maketitle!
\item Befehle mit einem oder mehreren Parametern, die einzeln in
  geschweifte Klammern geschrieben werden:

  \verb!\!\textit{befehlsname}\verb!{!\textit{Parameter1}\verb!}!
  \verb!{!\textit{Parameter2}\verb!}! \dots
  
\item Befehle mit optionalen Parametern, diese werden in eckige
  Klammern geschrieben (z. B.
  \verb!\documentclass[twocolumn]{article}!; hier ist der Parameter
  \verb![twocolumn]! optional, er kann komplett weggelassen werden)
  
\item Umgebungen. Diese formatieren ein gr"o"seres Dokumentenst"uck
  (auch mehrere Abs"atze), z.\,B. Aufz"ahlungen, Tabellen, Zitate oder
  das ganze Dokument an sich. Diese werden so notiert:

  \verb!\begin{!\textit{Umgebungsname}\verb!}!
    \textit{Inhalt der Umgebung}
  \verb!\end{!\textit{Umgebungsname}\verb!}!

\end{itemize}

\section{Struktur eines \LaTeX-Dokuments}

\subsection{Dokumentklasse}

Der erste Befehl eines Dokuments muss dessen Art spezifizieren:

\qquad\verb!\documentclass[!\textit{Optionen}\verb!]{!\textit{Typ}\verb!}!

\textit{Typ} gibt dabei die sogenannte \emph{Dokumentenklasse} an:

\begin{description}
\item[\texttt{book}, \texttt{scrbook}:] f"ur B"ucher
\item[\texttt{report}, \texttt{scrreprt}:] l"angere Dokumente, gro"se wissenschaftliche
  Ver"offentlichungen, etc. mit mehreren Teilen/Kapiteln
\item[\texttt{article}, \texttt{scrartcl}:] kleinere Dokumente ohne Kapitel
\item[\texttt{dinbrief}, \texttt{scrlttr2}:] Deutscher DIN-Privatbrief
\item[\texttt{gbrief}:] Deutscher DIN-Gesch"aftsbrief
\end{description}

Die erstgenannten Dokumentenklassen sind dabei die originalen
"`historischen"' Formate. Diese sind sehr eng an die
angloamerikanischen Konventionen angelehnt. Deshalb ist es sehr
empfehlenswert, stattdessen die neueren KOMA-Script-Klassen zu
benutzen (mit Pr"afix \verb!scr!), die eine wesentlich bessere
Unterst"utzung f"ur unterschiedliche Papierformate, Satzspiegel und
Formatierung bieten. Im folgenden wird von der Verwendung dieser
neueren Klassen ausgegangen.

Die \textit{Optionen} bestimmen globale Merkmale des Dokuments. Die
wichtigsten Optionen sind:

\begin{description}

\item[\texttt{a$N$paper}:] Die KOMA-Script-Klassen unterst"utzen sehr
viele Papierformate; m"oglich sind alle DIN-Formate (\verb!a3paper!,
\verb!b5paper!, etc.) und auch die britischen bzw. amerikanischen
Formate (\verb!letterpaper!, \verb!executivepaper!,
\verb!legalpaper!). Im europ"aischen Raum sollte \verb!a4paper! wohl
das meistbenutzte Format sein.

\item[\texttt{landscape}:] Das Dokument soll im Querformat gesetzt
  werden (Standardeinstellung ist Hochformat).
\item[\texttt{twocolumn}:] Das Dokument soll zweispaltig gestaltet
  werden
\item[\texttt{11pt}, \texttt{12pt}:] Standardschriftgr"o"se ist 10
  Punkt. Mit diesen Optionen kann sie auf 11 bzw. 12 Punkt
  vergr"o"sert werden.
\item[\texttt{parskip}, \texttt{halfparskip}:] Standardeinstellung
ist, dass Abs"atze etwas einger"uckt werden und kein Abstand zwischen
ihnen gesetzt wird. Mit diesen Optionen werden Abs"atze nicht
einger"uckt, sondern mit Zwischenraum in H"ohe von einer ganzen
bzw. einer halben Zeile versehen. (nur KOMA-Klassen)
\end{description}

\subsection{Pakete}
Der Befehl \verb!\usepackage[Optionen]{!\texttt{Paketname}\verb!}!
verwendet das spezifizierte Paket f"ur das Dokument. Fast alle
Erweiterungen zu \LaTeX\ -- das reicht vom Einbinden von Grafiken "uber
das Setzen von Schachbrettern, Noten und elektrischen Schaltungen bis
hin zu Diagrammen -- werden "uber Pakete bereitgestellt.

Im deutschsprachigen Raum sollte immer \verb!\usepackage{ngerman}!
angegeben werden. Dies verwendet (neue) deutsche Trennregeln,
deutsches Datumsformat und deutsche Konventionen im Textsatz. F"ur die
alte deutsche Rechtschreibung (speziell: Trennregeln) kann stattdessen
auch das Paket \verb!german!  verwendet werden.

Sollen deutsche Umlaute direkt im \LaTeX-Dokument verwendet werden,
muss au"serdem das Paket \verb!\usepackage[latin1]{inputenc}!
eingebunden werden. Anstatt der unter Unix und Windows "ublichen
"`latin1"'-Kodierung (auch bekannt als ISO-8859-1) k"onnen auch andere
Kodierungen verwendet werden, z. B.  \verb!applemac!, falls man das
Dokument auf einem Apple MacIntosh erstellt.

Ohne dieses Paket m"ussen die deutschen Umlaute in folgender Form
eingegeben werden: \verb!"a! f"ur das ,"a`, \verb!"U! f"ur das gro"se
,"U`, \verb!"s! f"ur ,"s`, etc. Diese Form ist f"ur die manuelle
Eingabe zwar unbequem, f"ur den Austausch zwischen unterschiedlichen
Rechnerplattformen weitaus besser geeignet! Steht ein Editor zur
Verf"ugung, der die Eingabe in dieser Form unterst"utzt, ist sie auf
jeden Fall vorzuziehen.

\subsection{Dokumentenk"orper}

Der eigentliche Inhalt des Dokumentes muss in der speziellen Umgebung
\verb!document! stehen. Alles, was au"serhalb dieser Umgebung steht,
wird nicht gesetzt, "ublicherweise stehen nur globale
Formatierungsanweisungen und Paketeinbindungen vor dem
\verb!\begin{document}!.

Der Dokumentenk"orper besteht aus einer Folge von Abs"atzen,
Befehlen und Umgebungen.

\subsection{Beispiel}

Hier sei ein einfaches Beispiel eines kleinen Artikels mit zwei
Abschnitten (mit Unterabschnitten) gegeben:

\begin{verbatim}
\documentclass{scrartcl}

\usepackage{ngerman} % Deutsche Trennung, Datum, etc.

\begin{document}

\section{Abschnitt 1}
\subsection{Unterabschnitt 1}
Hier ist ein wenig Text.

\subsection{Unterabschnitt 2}
Und noch mehr sinnloser Text.

Der zweite Absatz.

\section{Der n"achste Abschnitt}

Jetzt machen wir mal Schluss.

\end{document}
\end{verbatim}

\section{Dokumententitel}
Bei wissenschaftlichen Ver"offentlichungen ist es "ublich, den Titel,
den Autor und das Datum des Artikels anzugeben. Dazu setzt man mit
\verb!\title{!\textit{Dokumenttitel}\verb!}! den Dokumenttitel und
mit \verb!\author{!\textit{Name}\verb!}! den Autorennamen.

Man kann auch explizit mit \verb!\date{!\textit{Datum}\verb!}! ein
Datum angeben oder es durch einen leeren Parameter ganz weglassen.
Standardm"a"sig wird \verb!\date{\today}! (also das aktuelle Datum)
angenommen.

Der Befehl \verb!\maketitle! erzeugt dann schlie"slich die eigentliche
Ausgabe.

Zum Beispiel wurde der Title dieses Dokuments mit folgenden Befehlen erzeugt:

\begin{verbatim}
  \title{\LaTeX-Kurzanleitung}
  \author{Martin Pitt\\ \texttt{martin@piware.de}}
  \maketitle
\end{verbatim}

\section{Schriftarten und -stile}
Normalerweise sollte man \LaTeX\ und der Dokumentklasse die Wahl der
Schriftart und -gr"o"se "uberlassen. K"urzere Textpassagen sollten
aber durchaus selbst formatiert werden. Dazu stehen folgende Befehle
zur Verf"ugung:

\begin{tabular}{ll}
\textbf{Befehl} & \textbf{erzeugt}\\
\hline
\verb!\textrm{Text}! & \textrm{Normalschrift}\\
\verb!\textbf{Text}! & \textbf{Fettdruck}\\
\verb!\textit{Text}! & \textit{Kursiv}\\
\verb!\textsl{Text}! & \textsl{Schr"ag}\\
\verb!\textsc{Text}! & \textsc{Kapit"alchen}\\
\verb!\emph{Text}! & \emph{Hervorheben; wechselt zw. aufrecht
  und kursiv}\\
\hline \verb!\textsf{Text}! & \textsf{Sans Serif}\\
\verb!\texttt{Text}! & \texttt{Schreibmaschine (Typewriter)}\\
\end{tabular}

Diese Stile k"onnen auch geschachtelt werden. Z. B. erzeugt
\verb!\textsf{\textit{Text}}! \textsf{\textit{kursive Schrift ohne
    Serife}}.

\section{Kodierung von Sonderzeichen}

\begin{tabular}{cc|cc|cc}
\textbf{Zeichen} & \textbf{Kodierung} & \textbf{Zeichen} &
\textbf{Kodierung} & \textbf{Zeichen} & \textbf{Kodierung}\\
\hline
"` & \verb!"`! & "' & \verb!"'! & \dots & \verb!\dots!\\
- & \verb!-! & -- & \verb!--! & --- & \verb!---!\\
\$ & \verb!\$! & \& & \verb!\&! & \% & \verb!\%!\\
\# & \verb!\#! & \_ & \verb!\_! & \{ \} & \verb!\{ \}!\\
!` & \verb_!`_ & ?` & \verb!?`! & \S & \verb!\S!\\
\pounds & \verb!\pounds! & \dag & \verb!\dag! & \ddag & \verb!\ddag!\\
\P & \verb!\P! & \copyright & \verb!\copyright! & \textregistered &
  \verb!\textregistered!\\
\texttrademark & \verb!\texttrademark! & \textbullet &
\verb!\textbullet! & \textperiodcentered & \verb!\textperiodcentered!\\
\hline
\oe & \verb!\oe! & \OE & \verb!OE! & \ae & \verb!\ae!\\
\AE & \verb!\AE! & \aa & \verb!\aa! & \AA & \verb!\AA!\\
\o & \verb!\o! & \O & \verb!\O! & \l & \verb!\l!\\
\L & \verb!\L! & \i & \verb!\i! & \j & \verb!\j!
\end{tabular}

Es gibt auch eine Anzahl von Akzenten. Diese lassen sich "uber jeden
Buchstaben setzen, sie seien hier am Beispiel des ,o` gezeigt:

\begin{tabular}{cc|cc|cc}
\textbf{Zeichen} & \textbf{Kodierung} & \textbf{Zeichen} &
\textbf{Kodierung} & \textbf{Zeichen} & \textbf{Kodierung}\\
\hline
\`o & \verb!\`o! & \'o & \verb!\'o! & \^o & \verb!\^o!\\
\~o & \verb!\~o! & \=o & \verb!\=o! & \.o & \verb!\.o!\\
\u o & \verb!\u o! & \v o & \verb!\v o! & \H o & \verb!\H o!\\
\"o & \verb!\"o! & \c o & \verb!\c o! & \d o & \verb!\d o!\\
\b o & \verb!\b o! & \r o & \verb!\r o! & \t oo & \verb!\t oo!
\end{tabular}

\section{Gliederung}

Im vorherigen Beispiel wurden schon Befehle zur Gliederung
verwendet. Jede Gliederungsstufe hat folgendes Format:

\verb!  \!\textit{Stufe}\verb!{!\textit{"Uberschrift}\verb!}!

Es gibt folgende Stufen: \verb!part!, \verb!chapter! (diese beiden nur
bei den Dokumentklassen \verb!scrbook! und \verb!scrreprt!),
\verb!section!, \verb!subsection!, \verb!subsubsection!,
\verb!paragraph!.

\section{Tabellen}
\subsection{Aufbau}

Tabellen werden mit der Umgebung \verb!tabular! erzeugt, die folgendes
Format hat:

\begin{figure}[H]
    \verb!\begin{tabular}{!\textit{Spaltendef.}\verb!}!\\
    \textit{Tabellenzeile 1}\verb!\\!\\
    \textit{Tabellenzeile 2}\verb!\\!\\
    \dots\\
    \textit{Letzte Tabellenzeile}\\
    \verb!\end{tabular}!
\end{figure}

\textit{Spaltendef.} definiert die Anzahl und das Format der Spalten
und besteht aus einer beliebigen Folge von Komponenten:

\begin{tabular}{llp{9cm}}
\verb!l! & --- & Spalte mit linksb"undigem Inhalt (autom. Breite)\\
\verb!c! & --- & Spalte mit zentriertem Inhalt (autom. Breite)\\
\verb!r! & --- & Spalte mit rechtsb"undigem Inhalt (autom. Breite)\\
\verb!p{!\textit{Breite}\verb!}! & --- & Absatz mit definierter Breite\\
\verb!|! & --- & Senkrechter Spaltentrennstrich\\
\verb!*{!\textit{num}\verb!}{!\textit{Spaltendef.}\verb!}! & --- &
  \textit{num}-malige Wiederholung von \textit{Spaltendef}\par (Bsp:
  ,\verb!*{4}{|c}|!` ist das gleiche wie ,\verb!|c|c|c|c|!`)
\end{tabular}

Eine Tabellenzeile enth"alt den Inhalt der einzelnen Spalten, getrennt
durch ,\verb!&!`. Alle Zeilen au"ser der Letzten m"ussen mit
,\verb!\\!` beendet werden. 

Der Befehl
\verb!\multicolumn{!\textit{n}\verb!}{!\textit{Spaltenformat}\verb!}!
\verb!{!\textit{Inhalt}\verb!}! verbindet die n"achsten \textit{n}
Spalten, weist ihr das Format \textit{Spaltenformat} (wie oben, aber
nur eine Spalte!) zu und gibt ihr den Inhalt \textit{Text}.

Um waagerechte Zeilentrennstriche "uber alle Spalten einzuf"ugen, muss
am Anfang einer Tabellenzeile der Befehl \verb!\hline!  stehen.
Dagegen erzeugt \verb!\cline{!\textit{Startspalte--Endspalte}\verb!}!
einen Trennstrich, der nur "uber einige Spalten reicht.

\subsection{Beispiele}

Zur Verdeutlichung des prinzipiellen Aufbaus soll folgende simple
Tabelle dienen:

\begin{tabular}{clr}
  A & Zeile 1 & 1\\
  XX & n"achste Zeile & 1000
\end{tabular}

Sie wurde durch folgende Befehle erzeugt:

\begin{verbatim}
  \begin{tabular}{clr}
    A & Zeile 1 & 1\\
    XX & n"achste Zeile & 1000
  \end{tabular}
\end{verbatim}

\vspace{5mm}

Eine Tabelle mit allen Schikanen:

\vspace{5mm}

\begin{tabular}{|c||*{3}{r|}}
\hline
\textbf{Bereich} & \textbf{2000} & \textbf{2001} & \textbf{2002}\\
\hline
A & 23 & 14 & 200\\
B & 45 & -15 & 60\\
\cline{2-4}
C & \multicolumn{3}{c|}{noch unbekannt}\\
\hline\hline
\textbf{Gesamt} & 68 & -1 & 260\\
\hline
\end{tabular}

\vspace{5mm}

Diese Tabelle wird in \LaTeX\ wie folgt erzeugt:

\begin{verbatim}
  \begin{tabular}{|c||*{3}{r|}}
  \hline
  \textbf{Bereich} & \textbf{2000} & \textbf{2001} & \textbf{2002}\\
  \hline
  A & 23 & 14 & 200\\
  B & 45 & -15 & 60\\
  \cline{2-4}
  C & \multicolumn{3}{c|}{noch unbekannt}\\
  \hline\hline
  \textbf{Gesamt} & 68 & -1 & 260\\
  \hline
  \end{tabular}
\end{verbatim}

%\section{Mathematische Formeln}
%
%\subsection{Umgebungen}
%Es gibt drei Umgebungen f"ur mathematische Formeln:
%\begin{itemize}
%    \item Einbettung in den Flie"stext:
%    \verb!$!\textit{Formel}\verb!$!
%    \item abgesetzte Formel ohne Nummerierung:
%    \verb!\[! \textit {Formel} \verb!\]!
%    \item abgesetzte Formel mit fortlaufender Nummerierung:\\
%    \verb!\begin{equation}! \textit{Formel} \verb!\end{equation}!
%\end{itemize}
%
%Leerzeichen und Zeilenumbr"uche spielen in mathematischen Umgebungen
%keine Rolle; \LaTeX\ bestimmt das Layout automatisch, was
%weitestgehend "`gut"' aussieht. Es gibt jedoch die M"oglichkeit,
%Abst"ande zu erzwingen:
%
%\begin{tabular}{cl}
%\verb!\,! & kleiner Abstand\\
%\verb!\:! & mittlerer Abstand\\
%\verb!\;! & gr"o"serer Abstand\\
%\verb!\!! & negativer kleiner Abstand\\
%\verb!\quad! & Abstand der Breite eines --\\
%\verb!\qquad! & Abstand der Breite eines ---\\
%\end{tabular}

\section{Wie geht es weiter?}

Sie brauchen Querverweise, mathematische Formeln, Fu"snoten, Kopf- und
Fu"szeilen oder ein Stichwort- und Abbildungsverzeichnis? Sie m"ochten
Grafiken einbinden? Sie wollen ein kompliziertes Diagramm nicht malen,
sondern \`a la \LaTeX\ beschreiben? Sie m"ochten einen DIN-konformen
Gesch"aftsbrief verfassen, dessen Design vollautomatisch erzeugt wird?
Oder einen Satz Folien f"ur eine Pr"asentation?

Dieses Dokument hat gerade einmal die Spitze des Eisberges aufgezeigt.
\LaTeX\ ist ein "uberaus m"achtiges Werkzeug, in das man sich Schritt
f"ur Schritt einarbeiten muss. Eine der gr"o"sten St"arken von \LaTeX\
ist sein exzellenter Formelsatz, was ein wichtiger Grund ist, warum es
vor allem in der akademischen Welt \emph{das} Werkzeug der Wahl f"ur
Ver"offentlichungen ist.

Zum anderen gibt es jede Menge Erweiterungen (packages) zu allen
m"oglichen Zwecken. Die Palette reicht dabei vom Notensatz "uber
Diagramme bis zu Schachbrettern und elektrischen Schaltungen. Die
Webseite "`Comprehensive TeX Archive
Network"'\footnote{\texttt{http://www.ctan.org}} ist die Zentrale f"ur
diese Pakete.

Wenn Sie diesen Einstieg durchgearbeitet haben und \LaTeX\ richtig
lernen wollen, empfehle ich zun"achst die
"`\LaTeXe-Kurzanleitung"'\footnote{\texttt{http://www.ctan.org/tex-archive/info/lshort/german/l2kurz.pdf}}.
Auch diese ca. 50 Seiten enthalten l"angst nicht alles, was man mit
\LaTeX\ machen kann, enthalten aber genug Wissen, um damit die
allermeisten t"aglichen Aufgaben effizient zu l"osen.

Tabellen mit allen Feinheiten und Gestaltungsm"oglichkeiten bringt das
Dokument \verb!tabsatz!
\footnote{\texttt{ftp://ftp.dante.de/tex-archive/info/german/tabsatz.zip}} n"aher.  

Mit \LaTeX\ stehen sehr viele Symbole zur Verf"ugung. "`The
comprehensive LaTeX Symbol List"'\footnote{\texttt
{http://www.ctan.org/tex-archive/info/symbols/comprehensive/symbols-a4.pdf}}
ist eine gut gegliederte "Ubersicht.

Aus \LaTeX-Dokumenten kann man ohne viel Aufwand PDF-Dateien mit allen
Schikanen wie Hyperlinks, verlinktem Inhaltsverzeichnis,
Dokumentenbeschreibung, etc. erzeugen. Einen guten Einstieg vermittelt
dazu die "`\LaTeX-PDF
HowTo"'\footnote{\texttt{http://www.ringlord.com/publications/latex-pdf-howto/}}
von Udo Schuermann.

Wenn Sie auf einem Unix-artigem Betriebssystem arbeiten, sind
sicherlich auch die info-Seiten (\verb!info latex!) installiert, die
eine sehr gute Referenz zu allen Befehlen bieten.

\section*{Feedback}

Haben Sie Fragen, W"unsche oder Kritik zu diesem Dokument? Gibt es
etwas, was hier unbedingt mit aufgenommen werden sollte? Wenn ja, dann
z"ogern Sie bitte nicht, mir eine eMail an \verb!martin@piware.de! zu
schreiben.

\section*{Copyright}

Dieses Dokument und sein \LaTeX-Quellcode kann frei verwendet,
kopiert, verbreitet und zum privaten Gebrauch ver"andert werden.
Ver"anderte Fassungen d"urfen jedoch nicht ohne meine vorherige
schriftliche Zustimmung "offentlich weiterverbreitet werden; ich
m"ochte dieses Dokument konsistent halten und bitte stattdessen um die
Zusendung von "Anderungsw"unschen.

Der Autor\\
Martin Pitt\\
\verb!martin@piware.de!

\end{document}


